Deutsches Conn-Register

Else Kröner-Fresenius Conn-Register

Diagnostik

Bei einem Patienten mit Bluthockdruck und Verdacht auf ein Conn-Syndrom als Ursache der Hypertonie eignet sich die Bestimmung von Aldosteron und Renin im Serum bzw. Plasma als Screening-Test. Fällt der daraus gebildete Aldosteron/Renin Quotient pathologisch hoch aus, ist weitere Diagnostik zur Abklärung angezeigt.

Verschiedene Tests werden angewandt, um die Diagnose eines Conn-Syndroms zu sichern; dazu zählen der Kochsalzbelastungstest, der Fludrocortison-Suppressionstest oder auch der Captopril-Test. Läßt sich die Diagnose eines Conn-Syndroms sichern, ist eine weitere Abklärung bezüglich der dem Conn-Syndrom zugrunde liegenden Ursache erforderlich, da die einzelnen Unterformen unterschiedlich behandelt werden. Hierzu ist zunächst eine Bildgebung mittels Kernspin- (MRT) oder Computertomographie (CT) erforderlich, ggf. mit weiteren Tests wie dem Orthostasetest oder aber mit einem Nebennierenvenenkatheter, d.h. einer selektiven Blutentnahme und Hormonbestimmung aus den Nebennierenvenen.

Eine Vielzahl von Medikamenten beeinflußt die Aldosteron- und Reninbestimmung. Die Diagnostik sollte daher nach Absetzen der entsprechenden Medikamente erfolgen.

Diagnostisches Vorgehen

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