Deutsches Conn-Register

Else Kröner-Fresenius Conn-Register

Therapie

Die Behandlung der Conn-Syndroms ist abhängig davon, welche Unterform der Erkrankung vorliegt. Etwa 2/3 der Fälle sind durch eine bilaterale Nebennierenhyperplasie bedingt, d.h. eine beidseitige Vergrößerung der Nebennieren. In diesen Fällen erhalten die Patienten eine lebenslange medikamentöse Therapie mit dem Aldosteron-Antagonisten Spironolakton, welcher die Wirkung des bei dieser Erkrankung übermäßig viel gebildeten Hormons Aldosteron auf Rezeptorebene aufhebt. Falls eine dies nicht zu einer guten Blutdruckeinstellung ausreicht, können weitere blutdrucksenkende Medikamente zusätzlich gegeben werden.

Bei 1/3 der Patienten mit einem Conn-Syndrom besteht als Ursache für die Erkrankung ein Aldosteron-produzierendes Adenom, d.h. ein Aldosteron-bildender gutartiger Tumor. Bei diesen Patienten wird in der Regel die betroffene Nebenniere operativ entfernt, wodurch die Erkrankung geheilt oder aber zumindest der Bluthockdruck verbessert werden kann.

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